Foto von Hildegard Burjan
Erzdiözese Wien

14. Hildegard Burjan Gespräch - Podiumsdikussion zur Werten im Festsaal der CS

Am 21. 10. 2010 fanden sich zahlreiche Gäste zum 14. Hildegard Burjan Gespräch im Festsaal der Caritas Socialis in der Pramergasse 7, 1090 Wien ein.

Am 21. 10. 2010 fanden sich zahlreiche Gäste zum 14. Hildegard Burjan Gespräch im Festsaal der Caritas Socialis in der Pramergasse 7, 1090 Wien ein.

Das Hildegard Burjan Komitee unter dem Vorsitz von Prof. Ingeborg Schödl hatte zu Vortrag und anschließender Podiumsdiskussion eingeladen.

Der em.o.Prof.Dr. Wolfgang Mantl, Professor für Verfassungsrecht und Politikwissenschaft, Universität Graz sprach in seinem Referat davon, dass Werte oft von Personen repräsentiert werden und ging auf Hildegard Burjan, die Gründerin der Caritas Socialis, ein, die Werte wie Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit vertreten hat. Es brauche Einübung und Entfaltung von Werten, wobei Organisationen wie die Caritas Socialis eine wertvolle Rolle in der Gesellschaft spielen.

Vertreter von Medien, Jugend, Unternehmen, Caritas Socialis und Politik 

Auf dem Podium diskutierten unter Moderation von Brigitte Krautgartner, ORF Hörfunk

  • Dr. Otto Friedrich, Fachjournalist, Die Furche, der auf die Rolle der Medien in der Wertediskussion Bezug nahm.
  • Mag. Martin Neid, Jurist und Student/Mitglied des Pfarrgemeinderates der Pfarre Obersdorf formulierte aus Sicht der Jugend, dass Erwachsene sprechen viel von Werten, leben sie aber oft nicht. Jugendliche sprechen nicht viel davon, leben aber Werte. Beim Eintauchen ins Erwachsenenalter gelte es oft, um sich beruflich zu bewähren, Kompromisse einzugehen.
  • Mag. Sr. Karin Weiler CS, Bereichsleitung Werte/Sozial Pastorale Dienste/Ehrenamt, Caritas Socialis GmbH erzählte von der Wertearbeit in den Einrichtungen der Caritas Socialis. Werte seien Ideen von dem, was im Leben gut ist. Für die Menschen, die sich an die Caritas Socialis wenden, gehe es darum: Was tut uns gut? Für die MitarbeiterInnen darum: Wofür lohnt es sich, sich einzusetzen? Die CS als Unternehmen bilde einen Rahmen, in dem Werte gelebt und erlebt werden könnten.
  • Mag. Angelika Kiessling, Head of Corporate Communications, vom Unternehmen der Robert Bosch AG, das sich seit der Gründung dem Anliegen "Technik für das Leben" widmet, erklärte wie ein Unternehmen dieser Größenordnung Wertearbeit leistet. Ein hoher Prozentsatz von Führungskräften kommt aus dem eigenen Unternehmen und kennt die Wertebasis aus einem längeren Werdegang. Auf dem Punkt brachte sie ihr Anliegen mit dem Satz: Keine Wertschöpfung ohne Wertschätzung."
  • Dr. Clemens Steindl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreich war für Dr. Erhard Busek als Diskussionsgast eingesprungen und brachte Beiträge aus der Sicht der Familie ein.

Sr. Maria Judith Tappeiner bedankte sich im Namen der CS Schwesterngemeinschaft bei allen TeilnehmerInnen und bei der Organisatorin Prof. Ingeborg Schödl.

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