Foto von Hildegard Burjan
Erzdiözese Wien

Hildegard Burjan: Ermutigung für heute

Schon 1963 wurde ein Seligsprechungsverfahren für Hildegard Burjan eingeleitet.
Es kommt darin die Überzeugung zum Ausdruck, dass die Lebensweise Hildegard Burjans nicht nur für die von ihr gegründete Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis vorbildlich und richtungweisend ist, sondern darüber hinaus für viele Menschen in Kirche und Gesellschaft unserer Tage viel an Ermutigung birgt.

Die nun schon in absehbarer Zeit erhoffte Seligsprechung Hildegard Burjans gibt Anlass, ihren ermutigenden Spuren nachzugehen.

Hildegard Burjan ermutigt zu einer intensiven, wahrhaftigen Suche nach Gott. Sie selbst wächst in einer den Glauben nicht praktizierenden jüdischen Familie auf. Sie fragt aber schon in ihrer Kindheit nach Gott. Sie studiert Philosophie und kommt so dem Glauben näher, zu dem sie schließlich erst in einer lebensbedrohlichen Erkrankung findet.

In ihrem sozialen Engagement will sie die "Gegenwart Gottes bei keiner Begegnung mit den Menschen verlieren". Sie betet und sucht in ihren Entscheidungen Gott und seinen Willen. Durch lebenslanges Suchen, Fragen und Vertrauen hindurch findet sie in ihren letzten Worten am Sterbebett zu einem "Gott - schön!"

Gerade in einer Zeit "gottesfreundlicher Religionslosigkeit" ermutigt ihr Vorbild, Gott durchaus kritisch fragend in der Wirklichkeit des eigenen Lebens und unserer Gesellschaft zu suchen und zu finden.

< Zurück zur Übersicht