Foto von Hildegard Burjan
Erzdiözese Wien

Lange Nacht der Kirchen

In der Langen Nacht der Kirchen, am Freitag, 1. Juni 2012 wurde Hildegard Burjans in der Pfarre Neufünfhaus und in der Franziskanerkirche gedacht.

In der Pfarre Neufünfhaus, in der Hildegard Burjan den Bau der Christkönigskirche initziiert hatte, wurde unter dem Titel "Wozu uns Hildegard Burjan Mut macht" eine Stunde über die neue Selige gestaltet. Herausforderungen unserer Zeit wurden Antworten aus den Texten und dem Wirken von Sel. Hildegard Burjan gegenüber gestellt.

In der Wiener Franziskanerkirche fand eine Diskussionsrunde zum Thema „Mit Spannungen leben - zwischen Wunsch und Realität“ statt. Unter der Moderation von Prof. Ingeborg Schödl diskutierten Veronika Mag. Mickel-Göttfert ( ÖVP-Bezirksvorsteherin 8.Bezirk), Mag. Terezija Stoisits (Volksanwältin), P.Franz Helm SVD (Berufungspastoral Steyler Missionare), Mag. Margit Appel (Katholische Sozialakademie) und Mag. Susanne Pointner (Psychotherapeutin). Die sehr rege geführte Diskussion wurde von ca.130 Personen sehr interessiert verfolgt.

„Mit Spannungen leben“  - unter diesem Titel stand auch die Seligsprechung von Hildegard Burjan am 29.1.2012 in der Wiener Stephanskirche. Nach einer kurzen Einführung in das von vielfachen Spannungen geprägte Leben der neuen Seligen durch die Moderatorin setzten sich die Diskussionsteilnehmer mit den Spannungsfeldern unserer Zeit in Politik, Kirche und Gesellschaft auseinander. Deutlich zeigte sich, dass auch heute, wie zu Zeiten von Hildegard Burjan, Spannungen vor allem durch das Gefälle zwischen Arm und Reich entstehen. Bestehende Spannungsfelder in Politik und Kirche verhindern zu dem die Entwicklung von dringend benötigten Visionen, um die Zukunft zu bewältigen. Dass Spannungen aber auch „beflügeln“ und zu Taten motivieren können, die man sich sonst nicht zugetraut hätte, wurde übereinstimmend festgestellt. 

 

 

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