Foto von Hildegard Burjan
Erzdiözese Wien

Gerechtigkeit und soziales Engagement

"Gott gibt uns den Verstand, damit wir die Not einer Zeit, die Ursachen der Not, die Mittel, die zur Abhilfe führen, erkennen. Er stellt uns nicht zufällig mit unseren äußeren Verhältnissen zusammen, spricht nicht zufällig mit unserem Herzen, legt nicht zufällig den Zug zu dieser Arbeit hinein."

So vielfältig und mühevoll auch die Versuche sind, diesem Problem beizukommen, es gibt eine Lösung und kann nur eine Lösung geben und diese ist ausgedrückt durch das Wort ´Christus´.

"Sozial arbeiten heißt auch vorbeugen, heißt Kluften, die innerhalb der Gesellschaft entstehen, mit christlicher Liebe und mitfühlendem Herzen zu überbrücken suchen." 1913

"Wir müssen bei allem Wert der Einzel- und Kleinarbeit das Große und Ganze im Auge behalten und neue Mittel und Methoden der Hilfe finden. Von der momentanen Fürsorge müssen wir zurückgehen auf die Wurzel des Übels. Es gilt, dessen Zusammenhänge mit unseren übrigen modernen Übelständen zu erfassen." (Caritasjahr 1925)

Mit Geld und Kleinigkeiten ist einem Menschen nicht geholfen, man muss ihn von vornherein wieder auf die Füße stellen und die Überzeugung geben: Ich bin jemand und kann etwas leisten.

Christliche Nächstenliebe und soziale Arbeit müssen zusammenwirken.

Jede Frau könnte zur Hebung der Heimarbeit beitragen, indem sie nur in soliden Geschäften kauft, von denen sie weiß, dass sie ihre Arbeiter anständig bezahlen.

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